Zur Person: Uwe Hoering

Als Journalist arbeite ich seit dem Anfang der 1980er Jahre zu Entwicklungsthemen, zunächst von New Delhi aus über Südasien. 1988 ging ich als Ostafrika-Korrespondent nach Nairobi. Die UN-Konferenz Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro erweiterte meinen Arbeitsbereich um Umwelthemen wie biologische Vielfalt und Desertifikation, aber auch um die Rolle der Welthandelsorganisation WTO und der Weltbank für die Entwicklung der Länder des Südens. Recherche-Reisen haben mich in viele Länder Asiens und Afrikas und in einige Länder in Lateinamerika geführt.

 

Die Themen dieser Seiten ...

.... ergeben sich aus meiner Arbeit in den vergangenen Jahren. Zahlreiche Artikel, Reportagen und Analysen zu einem breiten Spektrum von Sachgebieten, Ländern und Problemen sind entstanden, die jedoch immer wieder um ähnliche Themen kreisen:

+ um die Landwirtschaft, die Agroindustrie und die kleinbäuerlichen Alternativen,

+ um die Weltbank, vor allem um ihre Rolle im Agrar- und Wasserbereich und in der Umweltpolitik,

+ um Afrika, und da besonders um die gegenwärtigen privaten Investitionen in die Landwirtschaft, die durch internationale Finanz- und Entwicklungsinstitutionen und US-amerikanische Stiftungen unterstützt werden,

+ um aktuelle Entwicklungen in China, insbesondere um die Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Regionen,

+ schließlich um die Wasserfrage, wobei die Privatisierungspolitik, Institutionen wie die Weltbank und sogenannte Public-Private Partnerships im Vordergrund stehen, aber auch vielversprechende Versuche, eine Wasserversorgung zu verteidigen, die öffentlich kontrolliert ist und sich an den Bedürfnissen der Menschen ausrichtet.

Sonderthemen wie zum Beispiel anlässlich des 'Weltgipfel für Ernährungssicherheit' der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft, FAO, Mitte November in Rom, behandeln aktuelle Ereignisse oder Debatten.

Die Reportagen, Berichte und Analysen werden fortlaufend ergänzt. Darüber hinaus werden weitere Publikationen vorgestellt. Ein Who's Who? zu Organisationen, die zum jeweiligen Schwerpunkt arbeiten, rundet jeden Themenblock ab.

Dazu kommen aktuelle Nachrichten und Veranstaltungshinweise   sowie  Kommentare, auch  Gastkommentare. Sie konzentrieren sich auf die Schwerpunkte, beschränken sich aber nicht darauf, sondern lenken den Blick auch auf andere Ereignisse, Entscheidungen oder Entwicklungen weltweit, die zum Verständnis beitragen und weitere Hintergründe und Rahmenbedingungen verdeutlichen. Deshalb beteiligt sich globe-spotting.de auch am Portal www.agrardebatte.de.

 

Veröffentlichungen

NEU! Uwe Hoering: Ernährungssouveränität oder Agrar-Kolonialismus in Afrika? In: Petra Gruber (Hrsg.): Wie wir überleben! Ernährung und Energie in Zeiten des Klimawandels. Opladen (Budrich) 2010

Uwe Hoering, Oliver Pye, Wolfram Schaffar, Christa Wichterich (Hg.): Globalisierung bringt Bewegung. Lokale Kämpfe und transnationale Vernetzungen in Asien. Münster (Westfälisches Dampfboot) 2009. Inhalt

Analysiert werden soziale Konflikte und Bewegungen als Antwort auf neoliberale Politik und auf die Integration in globale Produktionsketten, aber auch als Teil des Widerstandes gegen konzerngetriebene Globalisierung und als Ansätze der Herausbildung von Alternativen.

Die neue Landnahme. Globales Agrobusiness und der Ausverkauf der Entwicklungsländer. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 9'09

Agrar-Kolonialismus in Afrika. Eine andere Landwirtschaft ist möglich. Hamburg (VSA-Verlag) 2007

Selbstbestimmte Lösungen können die Probleme von Afrikas Landwirtschaft überwinden - das zeigen viele Beispiele. Doch sie sind gefährdet, wenn es dem Machtkartell von Wirtschaft, Regierungen und internationalen Entwicklungsorganisationen gelingen sollte, seine Vorstellungen einer "Grünen Revolution" durchzusetzen.
Inhalt und Leseprobe (VSA Verlag). Bestellung: mail (at) globe-spotting.de

Water to the People. Conflicts and Alternative Concepts in India. Bonn (eed/CWS) April 2008. Download (pdf-Datei 1,18 MB)

 

Weitere Veröffentlichungen

siehe Archiv

Texte in englisch

 

Kontakt

Nachricht an Editor

Auf einen Blick: Neues auf globe-spotting.de

Afrika: Cargill und Gates-Stiftung fördern Soja-Anbau News

China: Livestock industry - the cost of 'Chi hao' English

Agrarkolonialismus: Gates-Stiftung investiert in Monsanto News

Fleisch: Grünland für Vieh und Klima Special

Kommentar: Wo der Brotkorb hängt Comments

Public Water: Das Wasser von Paris ist befreit! News

Mehr

Grüne Revolution in Afrika

Wo der Brotkorb hängt

Ein Kommentar von Uwe Hoering, 27. August 2010

Anfang September wird in Ghanas Hauptstadt Accra enthüllt werden, wie nicht nur der Hunger in Afrika, sondern die Ernährungskrise überhaupt beendet werden soll: Mit der "Brotkorb-Strategie" will die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) einen Durchbruch bei der landwirtschaftlichen Produktion bringen. Afrikas Kleinbauern werden danach nicht nur den Kontinent ernähren, sondern auch noch Reis exportieren können. Mehr 

Landwirtschaft ohne Pflug - Gewinn für die Industrie

Juli 2010:  Seit einigen Jahren versuchen Agrokonzerne wie Monsanto, sich mit der Conservation Agriculture, bei der auf mechanische Bodenbearbeitung weitgehend verzichtet wird, ein grünes Image zu geben. Dabei werden sie tatkräftig unterstützt durch scheinbar neutrale Instanzen wie die UN-Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation FAO. Besonders attraktiv an der „erhaltenden Landwirtschaft“: Sie könnte Gensoja zum Klimaretter stilisieren und der Industrie zusätzliche Profite bringen. Mehr

Der Preis für das 'Gute Leben'

Juni 2010: Der Parlamentarische Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Gerd Müller, sorgt sich qua Amt nicht nur um die Ernährung der deutschen Verbraucher, sondern auch um das Wohlergehen der Chinesen – und um die heimische Milchwirtschaft, um Tierzüchter und Anlagenbauer. Angesichts des boomenden chinesischen Marktes würden sich für die "hochwertige" und "sichere" deutsche Milch große Chancen eröffnen. In der Tat expandieren in China Nachfrage, industrielle Tierhaltung und in- und ausländische Konzerne. Ein Bericht (pdf-Datei 123 kb) von Uwe Hoering und Susanne Gura.

Siehe auch: globe-spotting-SPECIAL: Ware Fleisch

NEU auf globe-spotting.de: SPECIAL „Ware Fleisch“

Mai 2010: Gammelfleisch, Käfighaltung, Vogel- und Schweinegrippe bringen die industrielle Fleischerzeugung immer wieder in die Schlagzeilen. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit blieb dagegen der Transformations- und Konzentrationsprozess, den die Industrie in den vergangenen Jahren vollzogen hat. Einige wenige Unternehmen kontrollieren inzwischen die gesamte Produktions- und Wertschöpfungskette. Mit dieser Entwicklung und ihren vielfältigen negativen Auswirkungen auf Gesundheit von Mensch und Tier, auf die natürliche Umwelt und die bäuerliche Landwirtschaft wird sich das globe-spotting-SPECIAL „Ware Fleisch“ in den kommenden Monaten beschäftigen. Es wird betreut von Susanne Gura, die seit einigen Jahren die Entwicklung der Tierhaltungsindustrie analysiert. Aktueller Anlass für dieses SPECIAL ist der 9. World Congress on Genetics Applied to Livestock Production (WCGALP) vom 1. bis 6. August 2010 in Leipzig, ein Treffpunkt für Wissenschaftler und Unternehmen aus aller Welt, die an der “genetischen Verbesserung von Nutztieren” arbeiten. Uwe Hoering

Mehr siehe globe-spotting-Themen

Empfehlungen für eine afrikanische Grüne Revolution

30. Mai 2010: Preiswerte Technologien und ein Innovationsschub, der von der bäuerlichen Landwirtschaft selbst ausgeht und vorangetrieben wird, sollen Afrikas Landwirtschaft aus Stagnation und die ländliche Bevölkerung aus Ernährungsunsicherheit und Einkommensarmut befreien. Das empfiehlt die UN-Organisation für Handel und Entwicklung (UNCTAD) in ihrem jüngsten Technology and Innovation Report 2010 – Enhancing Food Security in Africa Through Science, Technology and Innovation. Ein Bericht für Weltwirtschaft & Entwicklung

Nachhaltige Landwirtschaft in China

April 2010: Die Landwirtschaft in China hat unübersehbare Probleme: Boden und Wasser werden durch Agrargifte und Dünger geschädigt und durch Urbanisierung und Erosion knapp. Der Sojaanbau leidet unter Billigimporten. Die Kluft zwischen Stadt und Land wächst. Lebensmittelskandale empören die Bevölkerung. Diese Gefährdung der Ernährungssicherheit und mögliche Lösungen wurden Mitte März bei einem internationalen Workshop in Beijings Renmin-Universität diskutiert. Ein Bericht für das EU-China Civil Society Forum.

Der Beitrag als Download (pdf-Datei 160 kb)

FAO: Chancen und Risiken industrieller Tierhaltung

März 2010: Im Februar veröffentlichte die UN-Organisation für Ernährung und Landwirt­schaft, FAO, ihren jährlichen Bericht The State of Food and Agriculture, mit dem Themenschwerpunkt Tierhaltung („Livestock in the Balance“). Die Kernaussage: Die rasche Transformation und weltweite Industrialisierung der Fleischerzeugung verdrängen immer mehr Hirtenvölker und kleine Betriebe, die Landwirtschaft und Viehhaltung verbinden, und tragen damit zur Verschärfung von Armut und Umweltzerstörungen bei.  Eine Zusammen­fassung, von Uwe Hoering, als Download (pdf-Datei 102 kb), auch in englisch (pdf-Datei 103 kb).

Reisanbau in China: Uphoffs Hoffnung

März 2010: Weniger Wasser, geringere Kosten, und dennoch hohe Erträge – das sind einige der Vorteile, die ein alternatives Konzept für den Reisanbau (System of Rice Intensification) verspricht. Auch in China stößt es als möglicher Beitrag zur Ernährungssicherheit zunehmend auf Interesse. Norman Uphoff, ein führender Verfechter des Konzepts, hofft auf den Durchbruch für die umweltverträgliche, besonders für kleinbäuerliche Betriebe geeignete Methode.

Mehr siehe Landwirtschaft China

China: Reis aus dem Gentechnik-Labor?

Januar 2010: Sowohl für Chinas Agrarstrategie als auch für die industrielle Aufholjagd spielen Bio- und Gentechnologie eine zentrale Rolle. Befürworter wie Gegner von gentech­nisch veränderten Agrarprodukten blicken daher gleichermaßen gespannt auf die Po­litik der Regierung in Beijing.

Mehr siehe China Landwirtschaft

Rekommunalisierung: First, we retake Paris, ...

Dezember 2009: Das Jahresende könnte für die Privatisierung öffentlicher Dienste eine Wasserscheide werden. Dann läuft nämlich der Vertrag der Stadtverwaltung von Paris mit zwei Tochterunternehmen der Versorgungskonzerne Veolia Environnement und Suez-Lyonnaise des Eaux aus. In Frankreich, Heimat der mächtigsten Global Player im Wasserbereich, könnte dies das Ende der langjährigen profitablen öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) zwischen Kommunen und Konzernen einläuten. Mit der Entscheidung, die Wasserversorgung der Hauptstadt wieder vollständig in öffentliche Regie zu übernehmen, setzt Bürgermeister Bertrand Delanoe ein Wahlversprechen um.

Mehr siehe: Reclaiming Public Water

Blühende Investitionslandschaften

November 2009: Äthiopien ist ein besonders augenfälliges Beispiel für die Problematik der Land­nahme durch ausländische Investoren, die seit drei, vier Jahren unter anderem in Afrika verstärkt stattfindet. Die Regierung fördert diesen Prozess intensiv und wird dabei von Gebern wie der Weltbank mit einer exportorientierten Entwicklungsstra­tegie massiv unterstützt.

Mehr siehe Agrarkolonialismus

Wasserprivatisierung in Manila

Dem neoliberalen Paradigma folgend, wurde in der philippinischen Hauptstadt Manila Ende der 1990er Jahre die städtische Wasserversorgung global operierenden europäischen Konzernen übertragen. Für die Protagonisten der Marktliberalisierung wie die Weltbank ebenso wie für den zivilgesellschaftlichen Widerstand dagegen wurde die philippinische Metropole ein wichtiger Schauplatz der Auseinandersetzung um die globale Privatisierungsstrategie.

Mehr über den Beitrag Wasserprivatisierung in Manila - Ein Globalisierungs-Lehrstück von Uwe Hoering, siehe Privatisierung

China: Grüne Revolution wird grüner

September 2009: Zieht in China eine "organische Agrarrevolution" herauf, wie manche Beobachter meinen? Unbestreitbar ist eine Zertifizierungs-Flut, die den Eindruck erweckt, als sei inzwischen ein Drittel der Anbaufläche ökologische Landwirtschaft. Unbestreitbar auch ein wachsendes Interesse an "grünen" Lebensmitteln. Doch nicht alles, was den Anspruch erhebt, ist auch wirklich "Bio".

Ein Beitrag über die Versuche, den Ruf von Chinas Agrarprodukten aufzupolieren.

Bauernbewegungen in Indien

Die Formel der Welthandelsorganisation WTO von subventionierter Agrarindustrie im Norden und freiem Zugang zu den Agrarmärkten im Süden ist für Kleinbauern existenzbedrohend. Neben dem globalen Kleinbauern-Netzwerk La Via Campesina haben daher in vielen Ländern Bauernbewegungen gegen die agroindustriellen Interessen im eigenen Land und gegen Freihandelsabkommen protestiert. Ein Beispiel ist die Bauernorganisation KRRS in Indien, die gegen neoliberal inspirierte Modernisierungsstrategien in der Landwirtschaft zu Felde zog und eine wichtige Triebkraft einer breiten Allianz gegen die WTO und die Patentierung von Leben wurde.

Mehr zum Beitrag Neue Bauernbewegungen in Indien und die Globalisierung der Agrarindustrie von Uwe Hoering, siehe Agrarkultur

Schlafender Riese oder hässlicher Zwerg?

Awakening Africa's Sleeping Giant – Prospects for Commercial Agriculture in the Guinea Savannah Zone and Beyond, by Michael Morris, Hans P. Binswanger-Mkhize, Derek Byerlee, published June 2009 by World Bank.

August 2009: Die Dimensionen sind wahrlich gigantisch! „Ein gewaltiger Streifen afrikanischer Savanne, der sich durch 25 Länder zieht, hat das Potenzial, mehrere afrikanische Länder zu Global Players bei der Erzeugung agrarischer Massenprodukte zu machen“, heißt es in der Pressemitteilung der UN-Landwirtschaftsorganisation vom 22. Juni 2009. Vier Millionen Quadratkilometer der Guinea-Savanne, eine Fläche elf Mal so groß wie Deutschland, könnten für die kommerzielle Landwirt­schaft er­schlossen werden, verkündet die FAO, „eine der größten, bislang kaum ge­nutzten Landreserven der Welt“. Rein rechnerisch könnte damit jede zweite afrikani­sche Familie mit vier Hektar Land versorgt werden – bei entsprechender Unterstüt­zung genug für ein Leben ohne Armut. Doch dazu wird es wohl nicht kommen: Eine Besprechung (pdf-Datei 113 kb)

Wasserprivatisierung in China

Juli 2009: Wenig ist bekannt darüber, was die Wasserkonzerne Suez/Ondeo, Veolia, RWE/Thames Water oder BerlinWasser in China treiben. Proteste wie in Manila, geschweige denn wie in Cochabamba gibt es anscheinend nicht. Zumindest einen ersten Einblick bietet jetzt eine Studie der chinesischen Nichtregierungsorganisation Xinjiang Conservation Fund.

Eine Besprechung gibt es hier

Die neue Landnahme - eine Entwicklungschance?

Juni 2009:  Ausländische Investoren zeigen wachsendes Interesse an Land in Afrika, Asien, Lateinamerika und Zentralasien, nicht zuletzt motiviert durch die steigenden Nahrungsmittelpreise und die Nachfrage nach Agrartreibstoffen. Ein Beispiel für dieses „Off shore-farming“, das weltweit Schlagzeilen machte, ist der Vertrag, den Daewoo Logistics aus Südkorea im Juli 2008 mit der Regierung von Madagaskar abschloss. Das Unternehmen wollte 1,3 Mio. Hektar, die Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Insel, pachten, um unter anderem Futtermais anzubauen. Internationale Finanz- und Entwicklungsorganisationen wie die Weltbank und die FAO sehen darin Wasser auf die Mühlen ihrer Bemühungen, die Landwirtschaft wieder zum Zugpferd für Wirtschaftswachstum und Entwicklung zu machen, und begrüßen die „Entwicklungschancen“, die diese Investitionen eröffnen würden.

Mehr siehe Agrarkolonialismus

Private Wasserversorger - Geplatzte Träume

April 2009: Die Beteiligung ausländischer Konzerne am städtischen Wassersektor in Metro Manila 1997 galt den Privatisierungsbefürwortern in Industrie und internationalen Entwicklungsorganisationen damals als ein Vorzeigeobjekt. Inzwischen hat der eine der beiden beteiligten Global Player - Suez/Ondeo - das Handtuch geworfen, die zweite "öffentlich-private Partnerschaft" ist weit hinter ihren Versprechungen zurück.

Mehr: Wasser-Privatisierung

Beijing entdeckt die Landwirtschaft

November 2008: Der Zeitpunkt war perfekt gewählt: Mitte Oktober 2008 verabschiedete das Zentralkommitee der Kommunistischen Partei Chinas einen Reformvorschlag, der den Bauern erlaubt, ihre Landnutzungsrechte abzutreten. Während die einen sich davon eine Modernisierung der kleinteiligen Landwirtschaft erwarten, befürchten andere, dass viele Familien dadurch ihr Land verlieren könnten.

Mehr siehe China

Weltentwicklungsbericht 2008

Oktober 2007: Die Zeichen für die Rückkehr der Agrarfrage auf die politische Agenda haben sich in den vergangenen Jahren gehäuft: Zahllose Strategie- und Politikpapiere internationaler Entwicklungs- und Finanzorganisationen machen Vorschläge für eine Modernisierung der Landwirtschaft. Flaggschiff dieser Wiederentdeckung der Agrarfrage ist der Weltentwicklungsbericht 2008 der Weltbank.

Mehr siehe Agrarkultur